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Geld ist Energie – und Energie muss fließen. So könnte man einen der Grundpfeiler meiner Philosophie zusammenfassen. Doch was kann man tun, wenn dieser Fluss stockt? Wenn nicht genügend Geld reinkommt oder zu viel Geld rausgeht?

Dave Ursillo, Autor, Künstler und kreativer Unternehmer, hat am letzten Maiwochenende auf der ALIVE-Konferenz in Berlin einen Workshop darüber gehalten, wie man seine Kreativität in Fluss bringt. Das Bild, das er dafür benutzt hat, war so simpel und einleuchtend, dass ich es mit seiner Erlaubnis für meine Arbeit übernommen habe.

Diese drei Kreise repräsentieren die drei Felder in deinem Leben, die du dir anschauen solltest, wenn deine Geldenergie nicht so fließt, wie du es gerne hättest – oder etwas weniger kryptisch ausgedrückt: Wie es in diesen Bereichen aussieht ist ein Spiegel dessen, wie es auf deinem Konto aussieht.

Heute möchte ich mich mit dem äußersten Ring beschäftigen.

 


Dein UMFELD.

Wenn wir Probleme mit unserem Geld haben, konzentrieren wir uns meistens auf die Ausgaben – und nicht nur wir als Privatpersonen, auch die zu solchen Themen gerne befragten Experten raten zum Sparen, Kürzen, Einschränken. Doch Geld ist nicht nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen. Die Einnahmen sind genauso wichtig wie die Ausgaben. Nicht nur weil es ohne Einnahmen gar nichts zum Ausgeben gäbe, sondern auch, weil es einen enormen Unterschied macht, wie das Geld zu dir kommt.

Deshalb schauen wir uns zuerst deinen Arbeitsplatz an – sei es ein Büro in einer Firma, ein Studio, ein Atelier, eine Werkstatt, ein Platz in deinem Haus.

Wie fühlst du dich an diesem Ort? Willkommen, offen, frei? Oder eingeengt, erdrückt, beengt? Kann die Energie hier frei fließen oder bleibt sie irgendwo stecken? Falls du das so nicht fühlst, stell dir einfach einen kleinen Wasserlauf vor, der durch deinen Arbeitsplatz strömt – wo fließt er frei und wo staut es sich, bilden sich Pfützen? Würde es helfen, die Möbel ein wenig umzustellen, den Monitor oder deine Werkzeuge anders zu platzieren, um den Fluss zu ändern? Hättest du gerne ein wenig Farbe, Bilder, einen Teppich oder einen anderen Stuhl? Was kannst du tun, um diesen Ort so einladend und gut fühlend zu machen wie möglich?

Wieso ist das so wichtig? Du verbringst einen Großteil des Tages an diesem Ort. Wenn du dich beengt und klein fühlst, wirst du keine freien und großen Gedanken und Ideen haben. Denn unsere Gedanken bestimmen, was für Resultate wir erzielen, und aus beengten, negativen Gedanken kann niemals etwas Positives erwachsen.

Hier fließt die Energie definitiv nicht.

 

Ah, so ist schon viel besser …

 

Als Nächstes schauen wir uns den Platz in deinem Haus an, an dem du dich mit deinem Geld beschäftigst. Hast du einen bestimmten, ansprechenden Ort, an dem du alle Rechnungen, Kontoauszüge, Versicherungsunterlagen etc. sammelst? Oder stopfst du alles einfach in die erstbeste Schublade? Wenn dein Geld ein Freund von dir wäre, würdest du ihn guten Gewissens ein paar Minuten an einem Platz in deinem Haus warten lassen, der genauso aussieht wie deine Geldecke? Wenn nicht, dann solltest du auch deine Gelddinge nicht hier regeln. Hast du ein System, das dir hilft, Rechnungen pünktlich zu bezahlen – so wie du auch zu einem Mittagessen mit einem Kunden pünktlich erscheinen würdest? Wenn nicht, schau in meinen nächsten Newsletter, da gebe ich Tipps dazu, wie man leicht(er) Ordnung hält und sich damit wichtigen Freiraum schafft. Denn wieder gilt wie oben: aus einem chaotischen Umgang mit deinem Geld kann kein ordentlicher Geldfluss entstehen.

Nächste Woche geht es um den zweiten Kreis, der die MENSCHEN in deinem Leben repräsentiert. Und in der dritten Woche verrate ich, was es mit dem mittleren Kreis auf sich hat.