Ivonne Senn

„Ich will keine Prinzessin, ich will eine Königin.“.
Obwohl diese Worte eines Bekannte letzte Woche nicht auf  mich bezogen waren, ging mir danach die ganze Woche über eine Frage nicht aus dem Kopf: Wäre ich eigentlich bereit, eine Königin zu sein?

Mein Programm „Treat Your Money Like a Lover“ ist ja daraus entstanden, dass ich gute, liebevolle, dauerhafte Beziehungen zwischen zwei Menschen beobachtet und die Erkenntnisse daraus auf die Beziehung zum Geld übertragen habe. Und was das Geld angeht, würde ich durchaus sagen, dass ich inzwischen eine Königin bin. Wenn Königin sein bedeutet, dass man die Befindlichkeiten seines Landes (also mir) kennt, dass man zwar selbstbewusst und selbstständig ist, aber weiß, dass man nicht alles alleine machen kann oder muss, sondern sich Unterstützung und Beratung suchen kann, dass man durchaus auch mal Grenzen setzen und Entscheidungen treffen darf, die einem selber richtig erscheinen, ohne Rücksicht auf alle und jeden nehmen zu müssen. Ja, ich denke, wenn das eine Königin ausmacht, dann habe ich das in meiner Beziehung zum Geld gut hinbekommen.


Und im Privatleben?

Da wollte ich nie Prinzessin sein. Schon als kleines Kind habe ich lieber mit meinem Vater Modellflugzeuge gebastelt oder mit Freunden Cowboy und Indianer gespielt, als mir die Haare zu flechten oder Puppen durch die Gegend zu schieben.
Ich wollte auch nie von einem Prinzen auf seinem weißen Ross gerettet werden.
Wenn dann höchstens von einem Abenteurer im weißen Landrover auf einen Tag voller Spaß entführt, der mich dann aber bitte am nächsten Morgen wieder so pünktlich zu Hause absetzt, dass ich vor der Arbeit noch duschen kann.

Um bei der royalen Analogie zu bleiben: Ich glaube, die Position der Privatsekretärin des Königs war mir immer angenehmer, als Mitglied der königlichen Familie zu sein.

Und nun also die Idee der Königin.
Wäre ich bereit, Königin zu sein – für mich, für jemand anderen?
Ist es vielleicht an der Zeit, mein Prinzip in die andere Richtung anzuwenden und meinen Lover wie mein Money zu behandeln?
Oder besser gesagt, mich in meiner Beziehung zu einem Mann so zu behandeln, wie ich es in meiner Beziehung zum Geld tue?

Das klingt nach einem spannenden Experiment.
Und wie ihr ja wisst, liiiiiiebe ich Experimente.
Also vielleicht versuche ich es einfach mal.
Ist ja zum Glück nicht so, dass bei diesem Ausflug in die royale Welt die Gefahr besteht, dass demnächst DAS GOlDENE BLATT* über mich berichtet.




 *Aber wenn du was Gedrucktes mit mir sehen willst, kannst du dir noch bis nächsten Mittwoch die aktuelle DONNA kaufen, in der ich drei Paare zu Geldfragen in der Beziehung berate.

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