Ivonne Senn

Aaaah, sorry, sorry, sorry, dass dieser Post so viel später kommt als angekündigt. Eine verrutschte Bandscheibe hat mich ein paar Tage aus der Bahn geworfen, aber dank eines tollen Arztes, eines fantastischen Akkupunkteurs und einer unglaublich gut gelaunten Physiotherapeutin geht es mir schon wieder besser.

Letzte Woche ist mir etwas ganz Großartiges passiert. Obwohl ich ja nun schon seit mehreren Wochen weiß, dass ich diesen Post hier schreiben werde und mir deshalb viele Gedanken über Beispiele gemacht habe, die zeigen, wie wichtig unsere Mitmenschen für unsere Beziehung zum Geld sind, habe ich einen ganz entscheidenden Bereich meines Lebens dabei vergessen. Aber dann kam dieses Telefonat letzte Woche, und vorher diese E-Mail, und dann … Ich fange einfach mal von vorne an.

Wie sehr habe ich den November immer gehasst.
Mit seinem meist trüben Wetter war er der passende Vorbote für die beiden schlimmsten Monate des Jahres.
Den Dezember mit seinen Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern und Weihnachtsgeschenken, die ein tiefes Loch in meine eh schon löchrige Kasse gerissen haben.

Und den Januar. Kein Silvesterkater war je so schlimm, wie am 2. Januar auf meinen Kontoauszug zu schauen und zu sehen, dass der Dispo gleich im neuen Jahr ausgereizt ist, weil ich wieder einmal verdrängt hatte, dass alle Versicherungen abgebucht werden.
Es gab niemanden, mit dem ich darüber hätte sprechen können. Das verrieten mir die Reaktionen, wenn ich mal eine Andeutung in diese Richtung gemacht habe.

„Ich verstehe das nicht“ – begleitet von Kopfschütteln. „Du bist doch sonst so clever. Und du verdienst doch so gut.“

Und das stimmt.
Ich habe immer einen Haufen Geld verdient.
Und doch hat es am Monatsende nie gereicht.

Als MoneyCoach habe ich es mit allen möglichen Menschen zu tun: Die einen haben (ihrer Meinung nach) zu wenig Geld, die anderen zu viel. Und doch finden sie alle den Weg zu mir. Was bedeutet, dass das Geld nicht der Grund für ihre Probleme ist. Aber es ist eine gute Projektionsfläche und ein allgemein anerkannter Sündenbock.

Ich sehe jedoch jeden Tag aufs Neue, dass unsere Beziehung zum Geld nur ein Spiegel unserer Beziehung zu uns selbst ist. Geld allein kann gar nichts und ist gar nichts. Es wird erst etwas durch unsere Gedanken, die wir uns zu ihm machen, durch die Geschichten, die wir uns zu ihm erzählen.

Um diese Geschichten zu ändern, müssen wir wissen, was unsere finanzielle Zufriedenheit wirklich sabotiert. Dazu habe ich eine sehr schöne Studie im Journal of Financial Planning gefunden. In ihr kristallisierten sich vier Grundtypen zum Thema Geld heraus, die ich euch heute gerne einmal vorstellen möchte. Alle Anmerkungen in Klammern stammen von mir.

Die Geldvermeider
Die Geldvermeider glauben, Geld ist schlecht und reiche Menschen sind gierig. Oder sie haben das Gefühl, es selber nicht verdient zu haben, Geld zu besitzen. Geldvermeider haben Angst vor Geld, sie verstehen es nicht oder verabscheuen es sogar. Ihr unbewusstes Ziel ist es, so wenig Geld wie möglich zu haben. Dafür sabotieren sie unterbewusst ihren finanziellen Erfolg oder verschenken ihr Geld (auch im übertragenen Sinne, weil sie nicht darauf achten).

Endlich gibt es die inte­res­santesten Blogbeiträge inklusive aller Tipps und Übungen aus den dazugehörigen Newslettern auch als E-Book. Einfach kostenlos und ohne Verpflichtungen hier herunterladen!

Newsletter Anmeldung

Was meine Klienten sagen:

"Mir Hilfe bei dir zu suchen war die beste Entscheidung, die ich in den letzten Jahren getroffen habe." - Sabrina F. (D)

"Das strukturierte Arbeiten hat mir besonders gut gefallen." - Irene W. (D)

"Wenn du mir vorher erzählt hättest, was sich in diesen vier Wochen Coaching alles für mich verändert, ich hätte es nicht geglaubt." - Michalis P. (Hamburg)